Quartiergestaltungsplan

Ein Quartiergestaltungsplan (QGP) dient bauwilligen Investoren und Firmen als eigentümerverbindliches, parzellenscharfes Planungsinstrument. Er klärt die Vorgaben hinsichtlich Nutzung, Gestaltung und Infrastruktur. Damit ist der QGP eine wichtige Voraussetzung für die Verkaufsbereitschaft von Bauland und Liegenschaften. Die «Werkmatt Uri» umfasst planerisch sowie baurechtlich den Perimeter des QGP Eyschachen. Dieser wurde 2014 vom Urner Regierungsrat genehmigt. Er zielt auf eine optimale Ausnützung des verfügbaren Bodens, überzeugende räumliche und architektonische Qualität, eine Umgebungsgestaltung mit grosszügigen Grünflächen, eine hohe Arbeitsplatzdichte und hohe Wertschöpfung. Durch den QGP wird das Areal in die vier Sektoren Ost, Mitte, West und Süd eingeteilt, für die spezifische Bautypen und Nutzungsanforderungen definiert wurden.

Situationsplan

Der QGP-Perimeter umfasst insgesamt 123'659 m², wovon rund 98'000 m² zum Verkauf stehen. Der Rest der Fläche verteilt sich auf Strassen, Fahrrad- und Fusswege, Parkfelder sowie Grünbereiche. Die überbaubare Fläche ist in 26 Baubereiche aufgeteilt, auf denen ein Bauvolumen von insgesamt 871'996 m³ realisiert werden kann. Ein Baubereich ist für ein (später zu realisierendes) Quartierparkhaus reserviert. Auf drei Baubereichen stehen denkmalgeschützte Bauten mit einem Bauvolumen 56'096 m³: Für das 1912 entstandene Eidgenössische Getreidelager des Stahlbeton-Pioniers Robert Maillart existiert eine Studie für eine Umnutzung als Gewerbehaus mit Büros, Ateliers, Werkstätten oder Schulungsräumen. Auch das Silogebäude von Eduard Züblin (1912/13) kann in geeigneter Form teilweise genutzt werden. Beide Baudenkmäler sollen als Wahrzeichen der «Werkmatt Uri» erhalten bleiben.